Vor kurzem fand in der Aula der Hartmann-Baumann-Schule in Hockenheim ein Konzert der Blockflötenklasse von Robert Sagasser statt. Unter dem Titel „Winter ade“ präsentierten die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm, das sowohl Solo- als auch Kammermusik für Blockflöte umfasste und die Zuhörer immer wieder musikalisch durch den Winter führte.
Das Konzert begann mit dem fröhlichen Stück „A,a,a, der Winter der ist da“, das von allen Teilnehmern gemeinsam vorgetragen wurde. Es folgten zahlreiche solistische Darbietungen. Zunächst verzauberten Benjamin Thomas mit „I like the flowers“ und Clara Nelluvelil mit „Zum gali“ das Publikum. Leander Heidrich ehrte einen besonderen Anlass mit seinem „Geburtstagslied“, während Bea Baumann mit „The River is Flowing“ eine melancholische Note einbrachte.
Marlene Lorberg sorgte mit „As der Rebbe lacht“ für heitere Stimmung, gefolgt von Timon Lorenz, der ein sanftes „Schlaflied“ präsentierte. Nina Butschko ließ mit ihrer winzigen Sopranino-Blockflöte den „Schmetterling“ von Manfredo Zimmermann flattern, bevor das Ensemble „Flautinis“ mit einem Medley aus „Tiritomba“, „Bella Bimba“ und „Oh, Susanna“ die Bühne betrat.
Hanna Daebel und Amelie Lorenz trugen mit „Alle Menschen werden Brüder“ und „Unter Eukalyptusblüten“ zur Vielfalt des Programms bei. Ida Gommans überzeugte mit ihrer Interpretation von der „Eurovisionsmelodie“, während Charlotte Ball und Batya Heck das Publikum mit „Parting Glass – Ballyhoura Mountains“ und „Ballincollig in the Morning“ nach Irland entführten.
Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Darbietung der Ensembles „Flautinis“ und „Zauber-Flöten“, die mit „Das alte ist vergangen“, „A B C“, „Winter Wonderland“ und „Juchhe, der erste Schnee“ die winterliche Atmosphäre perfekt einfingen. Robin Janetzky setzte mit Georg Philipp Telemanns „Gavotte“ einen klassischen Akzent, gefolgt von Laura Buchinger, die mit „Road to Lisdoonvarna – Lark in the Morning“ wiederum mit irischen Klängen begeisterte.
Das Ensemble „Zauber-Flöten“ präsentierte Alfred Rosenhecks „Parade“, bevor Jonas Lais mit „The Silvermines“ die Bühne gehörte. Elena Povilonis brachte mit „Celtic Rock“ frischen Wind in das Programm, gefolgt vom Ensemble „Hockenheimer Stadtpfeifer“, das mit Felice Giardinis „Pastorale“ für gemütliche winterliche Stimmung zauberte. Für einen virtuosen Höhepunkt sorgte Jordan Hope Kube mit dem traditionellen irischen Stück „Musical Priest“.
Die Hockenheimer Stadtpfeifer brachten mit Gerhard Maasz’ „Flauto a quattro“ ganz moderne Klänge zu Gehör und Felix Henze zeigte beim ersten Satz aus Georg Philipp Telemanns Blockflötensonate in C-Dur, wie überlegen er sein Instrument beherrscht. Das Ensemble „Hockenheimer Stadtpfeifer“ rundete den Abend mit dem ersten Satz aus einem Concerto von Joseph Bodin de Boismortiers ab, einem musikalischen Wettstreit zwischen vier Altblockflöten.
Zum Abschluss spielten noch einmal alle gemeinsam „Winter ade“, bei der letzten Strophe des Liedes sangen auch die Zuhörer mit. Das Konzert war ein voller Erfolg und die Schüler von Robert Sagasser haben wieder gezeigt, dass die Blockflöte ein vielseitiges und ausdrucksstarkes Instrument ist. Lang anhaltender Beifall belohnte die Mitwirkenden für ihre eindrucksvollen Darbietungen.
Bild und Text Musikschule Hockenheim